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Gruppenbild mit Damen vor dem Miniaturgolf-Pokalspiel auf dem Schwallborn: Von links Wolfgang Denzer (erster Beigeordneter der Stadt Rodalben), Ingo Stuppy (BGC Rodalben), Marcus Bublitz (BGC Rodalben), Sandra Nikolaus (verdeckt, BGC Rodalben), Kornelia Boltze (BGC Rodalben), Silvio Krauss (MGC Mainz), Maik Nikolaus (BGC Rodalben), Marcel Noack (MGC Mainz), Roman Kobisch (MGC Mainz), Manuel Szablikowski (MGC Mainz), Danny Hess (MGC Mainz), Günther Kohlmann (zweiter Vorsitzender des BGC Rodalben und Pressesprecher des Minigolfsportverbandes Rheinland-Pfalz).
 

Der Meister dominiert am Schwallborn

BGC Rodalben unterliegt im Miniaturgolf-Pokal dem top-besetzten MGC Mainz mit 0:10

 
Sie haben überlegt und geplant, haben im Rahmen ihrer zeitlichen Möglichkeiten trainiert, sie haben gehofft  und am Ende standen sie mit leeren Händen da: Die Miniaturgolf-Spieler des 1. Bahnen-Golf-Club (BGC) Rodalben hatten im Pokal-Wettbewerb des Deutschen Minigolfsport-Verbandes (DMV) keine Chance, die nächste Runde zu erreichen. Zu übermächtig war der Kontrahent im DMV-Pokal, vergleichbar mit dem DFB-Pokal im Fußball.
Der Kontrahent: 1. MGC Mainz, Bundesligist der besseren Sorte, sechsfacher deutscher Meister, fünffacher Pokalsieger. Die Landeshauptstädter gewannen mit 10:0 und kein Rodalber war besonders traurig. Schließlich liest sich die Besetzung des erfolgsverwöhnten Clubs vom Rhein wie das Who is Who des Miniaturgolfsports: Marcel Noack (Weltmeister), Manuel Szablikowski (deutscher Junioren-Meister), Roman Kobisch (deutscher Senioren-Meister), Danny Hess (Jugend-Europameister), Silvio Krauss (deutscher Schüler-Meister).
Wolfgang Denzer, erster Beigeordneter der Stadt Rodalben, sprach den Gästen schon vor dem "Anpfiff" auf der Schwallborn-Anlage seine Anerkennung für ihre bisherigen Leistungen aus: "Es ist sehr unwahrscheinlich, dass unsere Mannschaft gewinnt. Aber wir freuen uns, Miniaturgolf von solch hoher Qualität in der Südwestpfalz erleben zu können."
Schon nach der ersten von drei Runden war klar, wer am Ende ein Erfolgserlebnis feiern würde. Während beim BGC Rodalben Marcus Bublitz als Bester mit 24 Schlägen ins Ziel kam, beglückwünschten die Mainzer Manuel Szablikowski zu seiner 20er-Runde. Den Rodalber Ausreißer lieferte Kornelia Boltze mit 29 Versuchen, bei den Gästen war Danny Hess (26) unzufrieden.
Im zweiten Abschnitt mochte sich Rodalbens Marcus Hublitz offenbar nicht von der Bahn trennen und blieb gleich 35 Schläge lang auf dem Parcours. Da war sein unmittelbarer Gegenspieler Roman Kobisch (22) schon längst wieder zu Hause.
Im dritten Durchgang bestätigte sich das Geschehen der beiden ersten Etappen: Der BGC Rodalben legte vor, der MGC Mainz blieb meistens drunter.
Uwe Boltze, Vorsitzender des BGC Rodalben und Vizepräsident des Minigolfsportverbandes Rheinland-Pfalz, sprach von einem sehr nervösen Auftritt seiner Mannschaft. Der Mainzer Weltmeister Marcel Noack dagegen war rundum zufrieden. "Die eine oder andere Bahn am Schwallborn war schwer zu spielen. Aber wir waren gut vorbereitet. Wir nehmen jedes Spiel ernst, auch wenn wir in der Favoritenrolle sind. Am Ende freilich entscheiden Glück und die Tagesform über den Sieg."
Doch nicht nur der Einzug in die nächste Pokalrunde hat Marcel Noack gefallen. "Was wir beim BGC Rodalben an Gastfreundlichkeit erlebt haben, ist kaum zu überbieten. Der Kuchen und der Kartoffelsalat haben ausgezeichnet geschmeckt", lobte der Weltmeister.